Schwarzer Tee: Royal und geschmackvoll

Loser Schwarzer Tee mit frischem Teeblatt dekoriertSchwarzer Tee ist gemeinhin als Inbegriff des Tees bekannt und wird gerade in Großbritannien und in Ostfriesland häufig und gern genossen. Allerdings unterscheiden sich die Traditionen der verschiedenen Länder in Bezug auf den Genuss von Schwarztee teilweise sehr stark voneinander: Während Briten ihren schwarzen Tee beispielsweise ganz royal mit einem Schuss Milch oder Sahne genießen, wird Schwarztee in Russland fast ausschließlich im Samowar serviert. Wenn auch Sie ein bekennender Schwarzteeliebhaber sind – oder zu einem werden möchten – dann finden Sie hier die interessantesten Infos zur Zubereitung, der Wirkung und der Geschichte des schwarzen Tees.

Die Wurzeln des schwarzen Tees

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts trank man in nahezu allen Teilen der Welt ausschließlich grünen Tee, der von niederländischen Händlern auch nach Europa transportiert wurde. Besonders die Briten waren von dem neuartigen Getränk äußerst angetan und stiegen schließlich auch in das Handelsgeschäft mit den aromatischen Teeblättern ein. Nach des verheerenden Opiumkrieges im Jahre 1840 war es allerdings das Ziel der Briten, von China unabhängig zu werden – daraus resultierte, dass sie nach erfolgreichen Testpflanzungen in Indien auch auf Sri Lanka und in Afrika große Teeplantagen gründeten. Dort entstand schließlich erstmals schwarzer Tee, der den Briten im Gegensatz zum bislang so geläufigen grünen Tee weitaus besser schmeckte und mit dem sie sich darüber hinaus sogar vom chinesischen Tee differenzieren konnten. In Deutschland kam der schwarze Tee schließlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts an und begründete den Siegeszug des Schwarztees in europäischen Gefilden.

Die Wirkung von Schwarztee: Keinesfalls zu unterschätzen

In erster Linie enthält schwarzer Tee Koffein, weshalb schwangere Frauen auch vom Genuss des aromatischen Heißgetränkes Abstand nehmen sollten – obwohl der Koffeingehalt einer Tasse Schwarztee mit etwa 50 Milligramm weitaus geringer ist als der einer Tasse Kaffee, in der etwa 130 Milligramm Koffein enthalten sind. Sieht man zudem davon ab, schwarzen Tee in den späten Abendstunden zu genießen, kann das so beliebte Gebräu jedoch seine volle Wirkung entfalten und sich dabei äußerst positiv auf die Gesundheit auswirken: Schwarzer Tee enthält Mangan, Vitamin B sowie Kalium, stärkt darüber hinaus das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Schwarztee ist weiterhin in der Lage dazu, das Krebs- und das Kariesrisiko zu senken und durch das enthaltene Fluorid auch den Zahnschmelz zu stärken. Schwarzer Tee ist zudem als zuverlässiges Mittel gegen Durchfall bekannt, da das würzige Getränk stopfend wirken kann. Zu guter Letzt wirkt sich schwarzer Tee laut einer japanischen Langzeitstudie auch positiv auf schwere Krankheiten und gesundheitliche Probleme wie Alzheimer, Schlaganfälle oder Herzinfarkte aus – obwohl grüner Tee hierbei durch eine weitaus bessere Wirkung überzeugen kann.

Die Zubereitung von schwarzem Tee: So genießen Sie ein schmackhaftes und gesundes Heißgetränk

Die perfekte Zubereitung eines Schwarztees ist eine Wissenschaft für sich und ist durch unterschiedliche Meinungen der Teefreunde geprägt. Für die Zubereitung eines „normalen“ Schwarztees werden etwa 10 – 15 Gramm Teeblätter pro Liter Wasser benötigt – für eine Tasse Schwarztee sind 2 Gramm bzw. ein Teelöffel in der Regel ausreichend. Die Wassertemperatur beträgt dabei bestenfalls 95° C, die Ziehzeit liegt zwischen drei und fünf Minuten. Allerdings sind auch diese Werte hauptsächlich vom persönlichen Geschmack und der Teesorte abhängig – hier weiß in der Regel jeder Teeliebhaber selbst am besten, wie er seinen schwarzen Tee trinken möchte.

 

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